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Informationen

 

 

Hier finden Sie Informationen und Termine zu unserem Freundeskreis.

 


Das Museum ist geöffnet:
am 2. Sonntag im Monat von 14 - 17 Uhr,

13. August        Normale Öffnung

23. August Zwischen 10. - 11. Uhr  -   Besuch aus Amerika   -

10. September   Normale Öffnung (Tag des offenen Denkmals)

08. Oktober       Normale Öffnung

26. Oktober       Östringen trifft Frankreich

12. November    Normale Öffnung

10. Dezember    Weihnachts-Markt auf dem Kirchberg
 

Das Ruhbenderhaus hat keine geregelten Öffnungszeiten.                             

Sonderführungen sind nach Anmeldung jederzeit möglich.                                          

Anfragen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   oder Mobil      0171 31 70 444.

Sondertermine: Mai Night, Jahrmarkt, Kerwe, Weihnachten.

 

Nachfolgend ein Link zu den Bildern vom Heimatmuseum Östringen, die von der "Landesstelle Museum" auf deren Homepage eingestellt wurden.

(http://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=listen&type=3&instnr=112)

Hier ein Link zur Ausstellung in der Europäischen Kunstakademie Trier über Emil Waas

http://emil-waas.de/

 


 

                                Mitarbeiter willkommen!

                                                

 


 

 


 

 

 


 


 

 


 

 


 

 

 


 

 


 

 

 


 


 

 


 

 


 

 

 

 



 

 


 


 

Erinnerung an verdiente Mitglieder der Familie Battlehner wird bewahrt

Gedenkstätte auf dem Friedhof ihrer Bestimmung übergeben

Auf dem Östringer Stadtfriedhof wurde jetzt unweit der Aussegnungshalle der Gedenkstein zur Erinnerung an den früheren Dorfschulmeister Johannes Battlehner sowie an dessen Sohn Ferdinand Battlehner, der einst im Großherzogtum Baden die staatliche Gesundheitsfürsorge maßgeblich voranbrachte, seiner Bestimmung übergeben.

Bei der von Liedbeiträgen des Östringer Cäcilienchors wirkungsvoll umrahmten Feierstunde rückte Hartmut Battlehner, ein Nachfahre von Johannes und Ferdinand Battlehner, die Leistungen und das Lebenswerk seiner prominenten Ahnen in den Blick.

Johannes Battlehner hatte nach einer Schulmeisterlehre ab 1818 zunächst in Mannheim und Karlsruhe unterrichtet, bevor er an der Wieslocher Gemeindeschule eine Hauptlehrerstelle erhielt. 1824 führte ihn sein beruflicher Werdegang zusammen mit seiner Ehefrau Philippina, die als Industrielehrerin wirkte, an die damals „stark heruntergekommene“ Östringer Volksschule, deren Stand er in seiner 13jährigen Tätigkeit als Schulmeister nachhaltig verbesserte. Bei Ortsbereisungen durch die Schulaufsichtsbehörden wurden die dank des besonderen persönlichen Engagements von Johannes Battlehner erreichten Fortschritte im örtlichen Schulwesen vielfach belobigt.

1837 starb Johannes Battlehner nach längerer Krankheit allzu früh im Alter von 38 Jahren. Die Witwe zog mit dem damals 13jährigen Ferdinand nach Rastatt. Der Stipendiat des dortigen Großherzoglichen Gymnasiums promovierte nach dem Studium der Medizin 1848 in Heidelberg. In der Revolutionszeit Kommandeur des Studentenfähnleins bei der Bürgerwehr in Freiburg, wirkte Ferdinand Battlehner später bis 1906 als Arzt für innere Heilkunde, Chirurgie und Geburtshilfe. Seine besonderen Fähigkeiten brachten ihm schon bald die Aufmerksamkeit der Großherzoglichen Sanitätskommission ein und zunehmend wurde er mit Aufgaben der staatlichen Gesundheitsfürsorge betraut.

1902 setzte Ferdinand Battlehner die Einrichtung des heutigen Psychiatrischen Zentrums Nordba-den (PZN) in Wiesloch durch und größte Anerkennung wurde ihm auch für die Organisation der systematischen Erfassung und Eindämmung der Tuberkulosekrankheit zuteil, die zuvor in ganz Baden viele Menschenleben gekostet hatte.
Bei der symbolischen Enthüllung des Gedenksteins für Johannes und Ferdinand Battlehner auf dem Östringer Friedhof dankte Bürgermeister Felix Geider insbesondere den Mitgliedern des Freundeskreises des örtlichen Heimatmuseums und Museumsleiter Karl-Heinz Breitner für ihren nachhaltigen Einsatz zur Realisierung der Erinnerungsstätte.

Die Östringer Museumsfreunde hatten im Vorfeld akribische Recherchen zu den Biographien von Johannes und Ferdinand Battlehner angestellt, den engen Kontakt zu den heute im Taunus lebenden Nachfahren der beiden großen Söhne der Stadt gehalten und im Benehmen mit der Stadtverwaltung die Aufstellung des Gedenksteins vorbereitet. Ein nachdrückliches “Dankeschön!“ Geiders galt nun darüber hinaus dem Odenheimer Steinmetz Jens Faulhaber, der den Trägerstein für die Gedenktafel, einen graugrün marmorierten Tauernfels gestiftet hatte.   

Karl-Heinz Breitner
vom Freundekreis Heimatmuseum.

Der Östringer Cäcilienchor.

Bürgermeister Felix Geider
und Hartmut Battlehner mit Frau Isolde.

Bürgermeister Felix Geider und Hartmut Battlehner am Gedekstein.

 Text und Bilder: Wolfgang Braunecker.

 


„Die Zopfkapelle“ von Richard Kühn
hängt jetzt im Heimatmuseum


Oberlehrerein Helga Kühn überreichte dem Leiter des Heimatmuseums, Karl-Heinz Breitner, ein von ihrem Mann Richard Kühn gemaltes Bild von der Zopfkapelle als Geschenk.
Breitner bedankte sich bei der pensionierten Lehrerin der Silcher Grund- und Hauptschule für das Aquarell und würdigte die Verdienste ihres Mannes um das Leibniz-Gymnasium, die evange- lische Kirchengemeinde und die Kultur der Stadt Östringen.  

 

 


 

 

 

 

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