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Der Freundeskreis

Etwa 50 Frauen und Männer bilden zur Zeit den Freundeskreis des Heimatmuseums Östringen.

Im Jahr 2008 beginnend, erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter/innen allmählich. Wenn der damalige Leiter des Museums, Heribert Oestrich, Hilfe brauchte, erbat er diese bei Freunden und Bekannten.  

Aus dieser gelegentlichen Mithilfe entwickelte sich ein loser Personenkreis, von dem jeder einzelne etwas Bestimmtes konnte. Es machte keinen Unterschied, ob er seine Muskel- oder Geisteskraft einbrachte.

Der Freundeskreis ist kein Verein, hat keine Satzung und keinerlei Statuten. Eine Mitgliedschaft gibt es nicht. Jeder wählt selbst, in welchem Sachgebiet er mitarbeitet, wie viel Zeit er aufbringt und wann er seine Mitarbeitet beendet.

Der Leiter des Kreises, seit 2011 Karl-Heinz Breitner, ist von der Stadtverwaltung bestellt. Er ist für das Museum und das Archiv verantwortlich.

Folgendes gehört zu den Aufgaben des Freundeskreises: Ausstellungsobjekte den Besuchern geeignet präsentieren, Akten und Fotos ordnen und katalogisieren. Dienst tun während der Öffnungszeiten, Ahnenforschung, Homepage betreuen, Sippenbuch erstellen, Öffentlichkeitsarbeit und vieles andere mehr.

Das Heimatmuseum ist eine städtische Einrichtung. Es wird betreut von zurzeit 50 Personen des Freundeskreises Heimatmuseum in den Abteilungen Museum, Ruhbenderhaus bäuerliches Leben, Archiv und Arbeitskreis Archäologie. Er kümmert sich um das Sammeln, Bewahren und Vermitteln des Alten. Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorführungen und Mitmachaktionen kommen bei der Bevölkerung gut an.
Das alte Rathaus wurde von Grund auf saniert und im Jahre 1974 als Heimatmuseum eröffnet. Nacheinander leiteten Josef Hartlieb, Dr. Theodor Brauch, Robert Habich, Heribert Oestrich und Karl-Heinz Breitner das Museum. Es beherbergt auf drei Geschossen reichhaltige Sammlungen aus allen Lebensbereichen.
Das Ruhbenderhaus erwarb die Stadt 2013 und überließ es dem Freundeskreis zur Unterbringung von Objekten, Maschinen und Geräten aus dem bäuerlichen Leben. Inzwischen wurde es zunehmend ein außerschulischer Lernort, an dem Schülerinnen und Schüler das Leben ihrer Vorfahren kennen lernen. Im Advent erfreut sich die von Roswitha Gambichler organisierte Herbergsuche in authentischem Ambiente großer Beliebtheit.
Im Archiv befinden sich hauptsächlich die Bücher und Akten, die im Turm des Museums zum Teil der Witterung ausgesetzt waren. Inzwischen sind sie in ein ehemaliges Klassenzimmer der Musikschule verbracht. Sie werden von Gabriele Offner und ihrem Team  gereinigt, geordnet und in Kartons verpackt. Sie können jetzt wissenschaftlich genutzt werden.
Der Arbeitskreis Archäologie ist auf dem Gebiet der Bodendenkmalpflege aktiv. Die Mitglieder besitzen einen Ausweis für Ehrenamtliche des Landesdenkmalamtes Stuttgart. Sie begehen das Feld auf der Suche nach Besiedlungsresten, wie Fundamenten, Ziegelscherben und sonstigen Hinweisen.  An den "Hügelgräbern" an der Gemarkungsgrenze auf Mühlhausener Gebiet erstellten sie eine Infotafel. An der westlichen Grenze zu Bad Schönborn erkundete Helmut Essert  eine römische Hofanlage. Sie sichern Grenzsteine, werten sie aus und planen ihr Aufstellung im öffentlichen Bereich.
Die nach aktuellem Stand der Technik eingerichtete Homepage des Freundeskreises Heimatmuseum ist neben der Tageszeitung und den Stadtnachrichten die Plattform, auf der die Ergebnisse der Arbeit der Mitglieder des Freundeskreises veröffentlicht werden. In informativen Texten und mit vielen Bildern präsentiert Reinhard Längle das Museum mit seinen Teilbereichen der Öffentlichkeit. Links verweisen auf Beiträge, die andere Medien veröffentlichten.

Im Folgenden sind einige Betätigungsfelder und Aktionen des Freundeskreises aufgelistet.
Der Freundeskreis bietet regelmäßig Stadt- und Kirchenführungen an.
Dr. Michaela Klefenz arbeitet an der Herausgabe eines Sippenbuches.
Mitglieder des Freundeskreises schreiben als Autoren an der Stadtchronik mit.
Themenbezogene Jahrbücher werden von der Bevölkerung interessiert aufgenommen.
Sonderausstellungen zeigen verborgene Schätze des Museums.
Mehr als 1 000 Personen im Jahr besuchen die Sammlungen bei monatlichen Öffnungen und gefragten Gruppenführungen
Tafeln an historischen Gebäuden informieren über ihre Bedeutung und Geschichte.
Kleindenkmale und Wegkreuze werden instand gesetzt.
Zur Erinnerung an Dr. med. Ferdinand Battlehner wurde an der Stelle des ehemaligen Familiengrabes ein Gedenkstein errichtet.
Geräte und Maschinen aus dem bäuerlichen Leben werden gezeigt und vorgeführt.
Im Rahmen einer seit Jahren fruchtbaren Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen entstanden zahlreiche Projekte.
Nach Informationen zum Getreide von der Aussaat bis zur Ernte vom gelernten Bauern Alfons Holzinger, droschen Schülerinnen und Schüler mit dem Flegel. Im "Äpfele-Projekt" gewinnen sie aus Obst von Streuobstwiesen Fruchtsafte. Eine Arbeitsgemeinschaft des LGÖ unter Leitung von Dr. Thomas Barth gestaltet im Jubiläumsjahr 2018 ein bäuerliches Jahr mit allen wichtigen Arbeiten und Erzeugnissen.
Der Freundeskreis begleitet die Arbeitsgemeinschaften der Thomas-Morus-Realschule bei der Erarbeitung des szenischen Spiels "Bei Battlehners daheim" nach einer Erzählung von Stefan Bachstädter in "Östringer Geschichten".
In jedem Monat des Jubiläumsjahres 2018 präsentiert das Museum einen aussterbenden Beruf in Ausstellungen und Vorführungen.
Der Freundeskreis ist im Jubiläumsjahr an etwa der Hälfte der Veranstaltungen direkt oder indirekt beteiligt.
Er erinnert an Östringer Persönlichkeiten auf seiner Homepage und durch Ausstellungen. Das künstlerische Schaffen von Emil Waas dokumentierte er in der Gustav-Wolf-Galerie in den Jahren 2013/14. Die Miniaturen des Künstlers stellten die Neustadter Kirchen und die Gedenkstätte für NS-Opfer Neustadt anlässlich der Gedenkveranstaltungen "70 Jahre Kriegsende" im Jahre 2015 aus. Die Europäische Kunstakademie Trier präsentierte die in der Kriegsgefangenschaft entstandenen 900 Miniaturen 2016 in digitaler Form. Sie sind über einen Link der Museum-Homepage zu besuchen.





 


       

 

   

 

 

 

 

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